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Letzte Änderung
22.08.2017, 11:04

Guttempler beraten in der Schule

Illingen. Über das Thema „Alkohol? Weniger ist besser“! klärte die Guttemplergemeinschaft Kerpen in der Gemeinschaftsschule auf. Die Schüler verschiedener Klassenstufen wurden für zwei Unterrichtsstunden frei gestellt, damit sie an dem Aufklärungsprogramm teilnehmen konnten.

Mit einem Tatsachenfilm stimmten die Organisatoren auf die Thematik ein. In dem Film wurde gezeigt, wohin Missbrauch durch Alkohol führt und welche gesundheitsgefährdende Risiken damit verbunden sind. Die im Film gezeigten Fälle besprach die Gruppe im Anschluss.

Ganz hoch im Kurs stand der Parcours mit einer Linie und Fußstapfen auf dem Boden. Hier kamen die Rauschbrillen zum Einsatz, die in verschiedenen Promillewerten (von 0,8 bis hin zu 1,5) vorlagen. Die Jugendlichen hatten jetzt die
Gelegenheit mit den Rauschbrillen zu testen, wie sich der Alkoholkonsum auf die Motorik des Körpers auswirkt. Dies auszutesten machte zwar sehr viel Spaß, weil der Parcours mit der Brille von den meisten Schülern  nur schwankend absolviert werden konnte. „Gleichzeitig machte es die Jugendlichen aber auch betroffen, weil sie so erlebten, welche Auswirkungen Alkohol auf die Reaktionsfähigkeit hat“, sagte Gerhard Wagner, der gemeinsam mit Heike
Gerber, Stephan Gerber, Astrid Valentin, Udo Schemel und Helga Pizzuti die Aktion begleitete.

Viel Betrieb herrschte am Glücksrad, das während der Aktionswoche im Foyer der Schule aufgestellt war. Fragen zum Thema Alkohol mussten hier beantwortet werden; die Teilnehmer erhielten zur Belohnung kleine Präsente. Die Aktionswoche wurde von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ins Leben gerufen.

Für die Guttemplergemeinschaft Kerpen war es eine arbeitsintensive Woche, mit deren Verlauf sie sehr zufrieden sind. „Diese Aktionswoche, bei der wir auch viel Informationsmaterial verteilen konnten, auch über andere Suchtformen,
wurde von den Schülern sehr gut angenommen. Die Zusammenarbeit mit der Schule und den Eltern war vorbildlich“, fasste Wagner das Ergebnis der Aktionswoche zusammen. bd

 



 


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